
Liebe Mitglieder der Deutschen Diabetes Gesellschaft,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
im Namen des Vorstandes der Deutschen Diabetes Gesellschaft und von diabetesDE möchte ich Sie hiermit herzlichst zur 7. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft einladen, die letztmalig in Berlin stattfinden wird.
Obwohl die Prävalenz des Diabetes mellitus, und hier insbesondere die des Diabetes mellitus Typ 2, kontinuierlich ansteigt, hat man den Eindruck, dass trotz zahlreicher Bemühungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft und von diabetesDE die politische Wahrnehmung der Dimension der Erkrankung und ihrer Folgekomplikationen ungenügend ist. Darüber hinaus fehlt es an flächendeckender medizinischer Kompetenz, um eine adäquate Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus zu ermöglichen. Häufig herrscht immer noch die Meinung vor, dass man die „Zuckerkrankheit“ an vielen Stellen innerhalb der Medizin ohne besondere Expertise mitbehandeln kann. Diese Herangehensweise wird der Komplexität der Erkrankung in keiner Weise gerecht. Das Motto der 7. Herbsttagung lautet deshalb
„Diabetologie im interdisziplinären Dialog“.
Anlässlich dieser traditionell klinisch ausgelegten Veranstaltung soll darauf hingewiesen werden, wie intensiv die Diabetologie als eigenständige Subspezialisierung mit zahlreichen anderen Gebieten der Inneren Medizin, aber auch der Pädiatrie, der Neurologie oder beispielsweise der Urologie verbunden ist. Es sollen deshalb bewusst auch Nichtdiabetologen zu Wort kommen, die von einem anderen Fach in die Diabetologie „hineinschauen“, um zu verdeutlichen, wie spannend die Thematik ist.
Herr Prof. Klein hat anlässlich seiner Einladung zur Frühjahrstagung in Leipzig sehr treffend formuliert, dass eine wissenschaftliche Fachgesellschaft von ihrem Nachwuchs lebt. Diesen Nachwuchs benötigen wir in Anbetracht der Dimension des Problems Diabetes mellitus aber auch in Kliniken und Praxen, um sicher zu stellen, dass eine landesweite qualitativ hochwertige Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus auch zukünftig stattfinden kann. Es wäre deshalb eine große Freude, wenn auch jüngere Kolleginnen und Kollegen die Chance nützen würden, die Herbsttagung zu besuchen, um mit erfahrenen Diabetologinnen und Diabetologen aber auch Kollegen anderer Fachdisziplinen in eine fruchtbare Diskussion einzutreten. Interaktive Workshops, die sich mit dem Thema „kontinuierliche Glukosemessung“, „Insulinpumpentherapie bei Diabetes mellitus Typ 1 für Beginner und Fortgeschrittene“ sowie der „duplexsonographischen Diagnostik im Bereich der supraaortalen und peripheren Gefäße“ beschäftigen, werden das Programm abrunden.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie bereits jetzt in Ihrem Kalender den 15. und 16. November 2013 markieren und durch Ihr Kommen und Ihre Diskussionsbeiträge zu einem interessanten und gelungenen Tagung beitragen könnten.
Mit kollegialem Gruß
Ihr
Prof. Dr. K.-D. Palitzsch
Tagungspräsident