Einladung zur 6. Herbsttagung der DDG
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Namen des Vorstandes unserer Deutschen Diabetes Gesellschaft und von diabetesDE lade ich Sie sehr herzlich zu unserer nächsten Herbsttagung im November 2012 nach Berlin ein. Das Schwerpunkt-thema dieser Tagung soll die „Versorgung“ von Menschen mit Diabetes mellitus sein. Man könnte behaupten, dazu sei alles gesagt – wir denken aber, dass dieses Thema heute mehr denn je an Bedeutung gewinnt. Eine der entscheidenden Herausforderungen ist, wie wir in Zukunft eine drastisch wachsende Anzahl von Menschen mit Diabetes mellitus mit einer deutlich sinkenden Anzahl von Behandelnden auf diesem Gebiet schultern wollen. Das führt sicherlich zu einem sich ändernden Selbstverständnis als Behandelnder, in dessen Zusammenhang der nichtärztliche Bereich deutlich an Bedeutung gewinnen wird. Weiterhin sehen wir uns auch einem sich drastisch verändernden politischen Umfeld gegenüber. Die Relevanz und der Einfl uss der Krankenkassen nehmen deutlich zu, aber auch politische Eingriffe in das Behandlungssystem werden immer gravierender. Neue Versorgungsmodelle, die sich an der Qualität der Versorgung von Menschen mit Diabetes ausrichten und darauf basierende Honorierungsmodelle beinhalten, sind im Entstehen begriffen. Das alles fordert, dass die berufspolitischen Interessengemeinschaften der einzelnen Behandlergruppen für Menschen mit Diabetes mehr an einem Strang ziehen sollten, um diese Herausforderung gemeinsam zu bewältigen. Ein dritter Schwerpunkt ist die sich ändernde Rolle des Patienten: Diabetesbehandlung ist ein Geben und Nehmen und ein wachsendes Selbstverständnis der Patienten soll gefordert und begrüßt werden – aber auch wir als Behandelnde müssen uns darauf vorbereiten und diese sich ändernde Rolle akzeptieren. Diese Themen sollen einen roten Faden durch die Herbsttagung 2012 bilden. Ich würde mich freuen, wenn Sie die Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft 2012 besuchen, so dass wir uns gemeinsam mit diesen Themen beschäftigen können und verbleibe mit herzlichen GrüßenIhr Prof. Dr. Peter Schwarz

